Angst ist ein schlechter Ratgeber

„Angst ist ein schlechter Ratgeber“ – hat uns Kindern unsere Mutter immer gesagt. Und auch die Bundeskanzlerin hat in einer bemerkenswerten Diskussion mit Bürgerinnen und Bürgern anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde in Bern über die humanitäre Jahrhundertherausforderung Flucht empfohlen, diesen guten, alten Grundsatz zu beherzigen: Angst ist ein schlechter Ratgeber. Und gleichzeitig hat sie in diesem Gespräch als ein probates Mittel gegen die Angst die vertiefte Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben empfohlen.

2016 steht die Woche unter dem Motto "7 Tage ohne Enge"
2016 steht die Woche unter dem Motto „7 Tage ohne Enge“

„Großes Herz – 7 Wochen ohne Enge“ ist das Motto der diesjährigen evangelischen Fastenaktion. „Angst ist ein schlechter Ratgeber“ weiterlesen

Unser neues Wir – 2016 wird das Jahr der Integration

Vielleicht haben Sie sie schon bemerkt? Die Diakonieplakate mit dem Slogan: „In der Nächsten Nähe“? In ganz Deutschland können Sie ihnen derzeit begegnen: Der Hebamme mit dem noch blutigen Neugeborenen; der alten Dame, deren schlohweißes Haar von einer Altenpflegerin gekämmt wird, oder der Sozialarbeiterin im Gespräch mit einer Gruppe junger Männer und Frauen, Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak.

Die Diakonieplakate mit dem Slogan: „In der Nächsten Nähe“ – hier das Motiv aus der Flüchtlingshilfe
Die Diakonieplakate mit dem Slogan: „In der Nächsten Nähe“ – hier das Motiv aus der Flüchtlingshilfe

Das Besondere an diesen Plakaten ist, dass sie tatsächlich den Arbeitsalltag der Diakonie abbilden. Es sind keine gestellten Werbebilder, sondern Reportagefotografien aus dem wirklich gelebten Leben. „Unser neues Wir – 2016 wird das Jahr der Integration“ weiterlesen

Das Wunder der Weihnachtsgeschichte

Die Weihnachtskarte der Diakonie hat auf den ersten Blick nichts von festlicher Stimmung.

Die Weihnachtskarte, die wir im Namen der Diakonie Deutschland dieses Jahr verschicken.
Die Weihnachtskarte, die wir im Namen der Diakonie Deutschland dieses Jahr verschicken.

Trotzdem zeigt sie die Wunder der Weihnachtsgeschichte. „Das Wunder der Weihnachtsgeschichte“ weiterlesen

Danke für Ihr Engagement!

Ein offener Brief an alle Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren.

Liebe Damen und Herren,
immer mehr Menschen sind wie Sie bereit, ihre Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen freiwillig und unentgeltlich für andere einzusetzen. Sie arbeiten mit an der Lösung sozialer Probleme im Stadtteil, engagieren sich für Menschen in Not und setzen sich für einsame, benachteiligte oder diskriminierte Menschen ein.

Der ehrenamtliche Deutschlehrer Max gibt Deutschunterricht in der Notunterkunft Traglufthalle © Kathrin Harms & Esteve Franquesa
Der ehrenamtliche Lehrer Max gibt Deutschunterricht in einer Notunterkunft © Kathrin Harms & Esteve Franquesa

Freiwilliges Engagement ist auch aus unseren diakonischen Diensten und Einrichtungen nicht wegzudenken. Allein in der Diakonie sind in Deutschland weit über 700.000 Menschen ehrenamtlich aktiv. Welch ein Schatz und welche Bereicherung unserer Zivilgesellschaft! „Danke für Ihr Engagement!“ weiterlesen

Laudatio auf das Siegerprojekt des Sozialpreises Innovatio: „Wendepunkte im Leben – wir sind für sie da“

Wie schön eine Rede mit einem Glückwunsch beginnen zu können! Wir haben einen neuen würdigen Hauptpreisträger 2015: das Projekt „Wendepunkte im Leben – wir sind für Sie da“ des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara Halle/Saale. Meinen allerherzlichsten Glückwunsch!

Der Sozialpreis Innovatio zeichnet Projekte aus, die aktuelle oder auch absehbare Probleme und soziale Themen aufgreifen und in innovatives praktisches Handeln umsetzen. Wenn wir uns die Hauptpreisträger 2011 und 2013 ins Gedächtnis rufen, haben die Jurys damals ein geradezu seismographisches Gespür für die kommenden Handlungsnotwendigkeiten unsere Zeit bewiesen. Sie erinnern sich vielleicht: „Laudatio auf das Siegerprojekt des Sozialpreises Innovatio: „Wendepunkte im Leben – wir sind für sie da““ weiterlesen

Welchen Nutzen haben die Flüchtlinge?

Zu meinem Interview mit chrismon.de: „Mit Geduld, Feldbetten aus Kanada und jeder Menge Gottvertrauen“ gab es etliche Rückmeldungen und Fragen. Der Bitte, mich der Diskussion auf evangelisch.de zu stellen, bin ich gerne nachgekommen.

Eine Flüchtlingsfamilie wartet in Serbien auf die Weiterreise © Anieke Becker
Eine Flüchtlingsfamilie wartet in Serbien auf die Weiterreise © Anieke Becker

Die Fragen spiegeln die Sorgen und Befürchtungen der Menschen in unserem Land wider. „Welchen Nutzen haben die Flüchtlinge?“ weiterlesen

Debatte über die Sterbebegleitung

Darf sterbenskranken Menschen auf Verlangen geholfen werden, aus dem Leben zu scheiden? Eine schwierige Frage, auf die es keine einfache Antwort gibt. Anfang November entscheidet der Bundestag über eine Neuregelung der Sterbehilfe.

Auf der Flucht – Reiseeindrücke von der West-Balkanroute

Im griechischen Grenzort Idomeni trennt eine Stacheldrahtrolle Griechenland von Mazedonien. Tag und Nacht kommt dort ein Bus nach dem anderen an.

Diakonie-Präsident Lilie im Gespräch mit Flüchtlingen

Aus jedem Bus steigen 50 und mehr Flüchtlingen aus: Familien mit kleinen Kindern, junge Männer, Jugendliche, die allein reisen, Alte und Kranke. 5.000 bis 6.000 sind es täglich, auch heute. „Auf der Flucht – Reiseeindrücke von der West-Balkanroute“ weiterlesen

Woher kommt die Gewalt in Flüchtlingsheimen? Was können wir tun?

Berichte über gewaltsame Auseinandersetzungen in Flüchtlingsunterkünften schrecken uns auf. Wie kommt es dazu? Die Flüchtlinge haben die Strapazen einer langen Flucht hinter sich, sind erschöpft oder traumatisiert. Viele Unterkünfte sind nur für den Notfall geeignet. So viele Menschen, zusammen auf engstem Raum, aus unterschiedlichen Kulturen, ohne Rückzugsmöglichkeit oder Privatsphäre. Es ist ein Wunder, dass da nicht noch mehr passiert.

Aber welche Wege zur Lösung gibt es und was ist jetzt zu tun? Neben der Suche nach Wohnräumen braucht es vor allem Zuversicht, Gelassenheit und vorausschauende Planung. Ich bin überzeugt: „Ja, wir schaffen auch das!“