Zwischenruf: Integration vor Ort

Was ist wichtig für eine gute Integration von Flüchtlingen und ein gelingendes Miteinander. Darüber haben wir, Vertreter von Verbänden, Wirtschaft, Kirchen und Stiftungen, die sich bei der Aufnahme von Flüchtlingen engagieren, gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gesprochen.

Ein Gedanke zu „Zwischenruf: Integration vor Ort“

  1. Wir haben in Herzogsägmühle am Freitag Spatenstich gefeiert für ein neues Wohnhaus – 21 Appartements für Flüchtlinge und alle sozial Benachteiligten, Cofinanziers sind die Regierung von Oberbayern und die Landeskirche Bayern. Zusammen mit dem Bauherrn, der Wohnungslosenhilfe hier im Ort und dem Diakonischen Werk Bayern wurde ein Zeichen gesetzt: Eines der massiven Hindernisse für gelingende Integration ist fehlender Wohnraum! Mit dem Zusammenwirken von Staat, Kirche und Diakonie können wir hier Wesentliches leisten.
    Was die Debatte um die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge angeht: Wir müssen deutlich machen, dass das Festhalten an Jugendhilfe-Standards nicht automatisch höhere Kosten bedeutet! Vielmehr ist es gerade das Markenzeichen von Jugendhilfe, die bedarfsgerechte (!) Hilfe zu organisieren – die kann preiswert sein, aber bei Bedarf (z.B. Traumata) eben auch notwendig kostenintensiv sein!

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