Sozial-O-mat für Europa

Jetzt ist er online: der Sozial-O-mat von Diakonie Deutschland zur Europa-Wahl am 26. Mai. Wir setzen uns für ein starkes demokratisches Europäisches Parlament ein, dessen Abgeordnete sich für ein soziales Europa engagieren. Und wir wollen zeigen, wie wichtig und wahlentscheidend es ist, was die verschiedenen Parteien zu sozialen Themen sagen. „Sozial-O-mat für Europa“ weiterlesen

Unsere Wahl: Ein soziales Europa

Die letzten großen Hungersnöte in Europa gab es während und nach den großen Kriegen des 20. Jahrhunderts. Heute verhungern Männer, Frauen und Kinder anderswo, und viele riskieren ihr Leben, um nach Europa zu kommen. Über diese Frage will ich heute im Blog nicht schreiben, aber ausblenden darf man sie nicht. Auch nicht, wenn man über die Europawahl nachdenkt. „Unsere Wahl: Ein soziales Europa“ weiterlesen

Netzwerk Diakonie

Sachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen und natürlich Berlin. Das waren die Stationen in den vergangenen Tagen. Es ist eines der Privilegien in meinem Amt, dass ich reisen kann und dabei auch die vielen Knotenpunkte, Träger und MitspielerInnen im „Netzwerk Diakonie“ in Deutschland immer besser kennen und schätzen lerne. Die Potenziale, die in unserer deutschlandweit verzweigten, vielfältigen Verbandsstruktur stecken, sind immens. Und sie sind noch lange nicht erschöpft. „Netzwerk Diakonie“ weiterlesen

Unerhört! Diese Weihnachtsgeschichte

Für mich spielt die Weihnachtsgeschichte dieses Jahr in Schwäbisch Hall. Und sollten Maria und Josef verzweifelt eine Herberge suchen, empfehle ich diese Adresse: Vor dem Kelkertor 1. „Unerhört! Diese Weihnachtsgeschichte“ weiterlesen

Unerhört! Wir müssen reden.

Ab heute ist es im Buchhandel: Das Buch, zu dem mich unsere Diakonie-Kampagne inspiriert hat: „Unerhört! Vom Verlieren und Wiederfinden des Zusammenhalts“.  Ich freue mich auf die Diskussionen. Das Cover finde ich ja immer noch ein bisschen „schräg“, aber der Herder Verlag war sich sicher, dass es so im Buchhandel ein „Hingucker“ wird. Wir werden sehen.

Zwei Exemplare des Buches "Unerhört!" von Ulrich Lilie
Jetzt im Buchhandel: Unerhört! Vom Verlieren und Finden des Zusammenhalts.     © Diakonie

Das erste Mal in der Hand hatte ich das fertige Buch am  vergangenen Mittwoch. Genau an dem Tag also, als im Bundestag die Debatte um den Kanzlerinnenetat hohe Wellen schlug und wieder einmal zu einem Schlagabtausch über den erstarkenden Rechtspopulismus in Deutschland wurde. „Unerhört!“ erscheint „in time“: Chemnitz, Koethen und viele andere Orte in Deutschland, über die nicht geredet wird, sind Symptome für eine verunsicherte Gesellschaft, die aktuell um ihre Zukunft streitet, besser gesagt eine neue gemeinsame Zukunft sucht. Lautstärke Empörung auf allen Seiten. Verunsicherung. Klare Kante gegen mutwillige und populistische Vereinfacher. Auch dieser Sitzungstag war eine Variation zum Thema vom Verlieren des Zusammenhalts. „Unerhört! Wir müssen reden.“ weiterlesen

Inklusives Russland?

Mein erster Gründonnerstag in Moskau. Ob und wie sich die Karwoche in meinen Aufenthalt einlesen wird – ich bin gespannt. Der eigentliche Anlass meiner Reise zusammen mit zwei Kolleginnen von Brot für die Welt ist eine zweitägige internationale Konferenz unter der Überschrift „Improving the System of Social Services for Children and Young People with Severe and Multiple Developmental Disorders“ (Verbesserung der sozialen Dienstleistungen für Kinder und junge Menschen mit schweren Entwicklungsbeeinträchtigungen).

Impressionen aus Russland

Als Veranstalter kooperieren hier unter anderen zwei Ministerien und die non-Profit Organization Center for Curative Pedagogics. „Inklusives Russland?“ weiterlesen

Unerhört! Diese Obdachlosen!

Wenn ich morgens mit der S-Bahn zur Arbeit fahre, begegnet mir häufig ein junger Mann. Er ist obdachlos und verkauft das Straßenmagazin. Er tut dies mit den immer gleichen Worten, selbst sein Verhaspler an der einen Stelle ist immer gleich. Sein Blick ist verschämt zu Boden gerichtet. Kaum jemand schaut hoch, wenn der junge Mann redet. Kaum jemand hört ihm zu. Unerhört! Dieser Obdachlose!

Unerhört! Diese Obdachlosen!  Haben Sie es schon gesehen? Mit diesen Worten plakatieren wir derzeit schon in Berlin, bald überall in Deutschland. Die violetten Plakatwände markieren den Startschuss  der neuen Diakonie-Kampagne „Unerhört“. „Unerhört! Diese Obdachlosen!“ weiterlesen

1,8 Millionen Stunden Hilfsbereitschaft

Heiterkeit, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft können die Welt in einen angenehmeren Ort verwandeln. Allein deswegen haben mir Sätze wie „Da kann man nichts machen“ oder „Was soll ich schon tun?“ noch nie eingeleuchtet. Niemand soll mit den eigenen Händen, die Welt, die Gesellschaft oder auch die Diakonie retten. Aber es ist verhältnismäßig einfach, das Miteinander von Menschen etwas freundlicher zu gestalten – es kostet kaum Mühe. Und was kann erst erreichen, wer sich ein wenig mehr Mühe macht…?

Frau hält Patientin im Bett die Hand
Die „Grünen Damen“ nehmen sich Zeit, wenn niemand Zeit hat © eKH

Ich habe aus aktuellem Anlass gerade nochmal über Brigitte Schröder (1917-2000) gelesen, die Gründerin der Evangelischen Kranken- und Alten-Hilfe (eKH), eine bemerkenswerte Frau: „höhere Tochter“, Zahnarzthelferin, erkämpfte sich 24-jährig, mitten im Krieg, unterstützt von ihrem Verlobten, trotz der Nürnberger Gesetze, die Erlaubnis zu einer Fernhochzeit. Später dann Kommunalpolitikerin, Kirchengemeinderätin, Kuratorin des evangelischen Krankenhauses Düsseldorf und und und. „1,8 Millionen Stunden Hilfsbereitschaft“ weiterlesen

Tag des Dafür – 17. Juni 2017

Bitte vormerken und mitmachen! Mit der Initiative Offene Gesellschaft planen wir am Sonnabend, den 17. Juni ab 17 Uhr ein landesweites Fest der Demokratie, der Vielfalt und der Freiheit, ein Fest der offenen Gesellschaft eben.

Auftakt-Diner der Initiative Offene Gesellschaft in Berlin © Ute Burbach-Tasso

Überall in Deutschland sollen kleine und große Tafeln gedeckt werden für Freundinnen, Freunde, Nachbarn und für Familie und Fremde. Gemeinsam essen, debattieren, feiern und sichtbar machen, welches Land Deutschland sein will – und sein kann. „Tag des Dafür – 17. Juni 2017“ weiterlesen

Globaler Applaus

#Global Applause. So wird auf Twitter von der UN der Internationale Tag des Ehrenamtes in diesem Jahr gefeiert. Seit 1986 rufen die Vereinten Nationen weltweit dazu auf, sich bei den ungezählten Männern und Frauen zu bedanken, ohne die der Begriff „sozialer Zusammenhalt“ nicht mehr als eine leere Worthülse wäre.

Das Ehrenamt ist ein riesiger Schatz – wie im ambulanten Hospizdienst im Hamburger Osten. Hier helfen Ehreanmtliche Sterbenden, die zu Hause sterben möchten, die ihnen verbleibende Zeit so zu gestalten, wie Sie es sich wünschen. ©Diakonie/Anette Schrader
Das Ehrenamt ist ein riesiger Schatz – wie im ambulanten Hospizdienst im Hamburger Osten. Hier helfen Ehrenanmtliche Sterbenden, die zu Hause sterben möchten, die ihnen verbleibende Zeit so zu gestalten, wie Sie es sich wünschen. ©Diakonie/Anette Schrader

Ich habe ganz konkrete Menschen vor Augen, die mir als Ehrenamtliche begegnet sind. „Globaler Applaus“ weiterlesen