Freiräume erhalten

„Wie kann die Diakonie im Markt der sozialen Dienstleister erkennbar der evangelische Wohlfahrtsverband bleiben? Wie kann sie – um es mit den Worten des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu sagen – ihr ‚Ethos der Organisation‘ wahren? Oder ist sie, wie es der Bonner Sozialethiker und evangelische Theologe Hartmut Kress in der Aprilausgabe der Zeitschrift ‚zeitzeichen‘ schrieb, ‚faktisch ein normaler Arbeitgeber wie andere‘? Die Antwort heißt: Nein, denn dann bräuchte es die Diakonie nicht mehr.“ „Freiräume erhalten“ weiterlesen

Wo bleibt das Evangelische in der Diakonie?

Mein Blogbeitrag vom vergangenen Mittwoch zur Frage, ob und wo Diakonie und Kirche sich als Arbeitgeberin auch für muslimische oder atheistische Mitarbeiter öffnen sollte, und wie sich gleichzeitig das evangelische Profil halten lässt, hat erfreulich viele Menschen zu Beiträgen und Reaktionen angeregt. Auf Facebook zum Beispiel. Vielen Dank für die anregende und über weite Strecken sehr konstruktive Diskussion.

Kinder und Jugendliche beim Training. © Kathrin Harms & Esteve Franquesa
Kinder und Jugendliche beim Training. © Kathrin Harms & Esteve Franquesa

Ich möchte noch einmal auf das Thema zurückkommen: Es geht mir bei meinen Plädoyer für eine umsichtige Lockerung der Loyalitätsrichtlinie, nicht um ein Aufweichen des evangelischen Profils der Diakonie oder gar um eine „Religionsmischung“.  „Wo bleibt das Evangelische in der Diakonie?“ weiterlesen