Zwischen den Zeiten

„Zwischen den Zeiten“. Zeitenwende.

So könnte man diese Tage beschreiben, in denen wir uns gerade befinden, sowohl wenn es nach dem Weltenlauf und wenn es nach dem Lauf des Kirchenjahres geht. Volkstrauertag und Ewigkeitssonntag liegen hinter uns. Das alte Kirchenjahr ist an sein Ende gekommen. Und in zwei Tagen scheint schon etwas Neues auf: Der Beginn des Kirchenjahres mit dem 1. Advent.

Eine Gruppe von Kindern und Erwachsenen steht um einen großen Adventskranz herum.
Zum Abschluss des 175-jährigen Jubiläums der Diakonie überreicht Diakonie-Präsident Ulrich Lilie den traditionellen Wichern-Adventskranz an den Bundestag. Foto: Diakonie/Birte Zellentin

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Zeitenwende

Das Wort  „Zeitenwende“ hat gute Chancen zum Wort des Jahres 2022 zu werden. Wie grotesk und absurd ist es, dass im 21. Jahrhundert ein rückwärtsgewandter Mann in Macho-Manier an einem absurd langen Tisch einen brutalen Angriffskrieg gegen ein Volk führt, während ihm in seinem eigenen Land die ökologischen Probleme über den Kopf wachsen?! Die Permafrostböden tauen mit unabsehbaren Folgen und riesige Binnenseen trocknen aus.

Die Zeitenwende, die wir durchleben, markiert nicht nur eine grundlegende Veränderung der Sicherheitsordnung in der Welt, sie steht auch für die Notwendigkeit, die sozial-ökologische Transformation unseres Lebens und Wirtschaftens nun endlich entscheidend voran zu bringen. Dafür sind die vielen unterschiedlichen Unternehmen der Sozialwirtschaft so etwas wie geborene Partner. „Zeitenwende“ weiterlesen