Die Perspektive von Pfingsten

Pfingsten ist das “Geisterfest” unter den kirchlichen Hochfesten. Es findet weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Es gibt keine Tauben aus Schokolade, die schon seit Wochen in den Supermärkten locken, kein Geist in Flaschen, niemand backt Pfingstkuchen oder schickt inspirierte Grüße an die Verwandtschaft.

Anders als Weihnachten oder Ostern entzieht Pfingsten sich der Kommerzialisierung und damit hat es in unserer kirchenfernen Marktgesellschaft einfach schlechte Karten. Schade eigentlich. Denn gerade Pfingsten könnte das Fest einer pluralistischen und doch solidarischen Gesellschaft sein: „Die Perspektive von Pfingsten“ weiterlesen

Zeiten des Populismus?

In dieser Woche: Jahresempfang der Hoffnungsorte Hamburg. Hinter dem ansprechenden Namen steht ein Netzwerk sozialer und spiritueller Angebote im ganzen Stadtgebiet, getragen von der Stadtmission: Von Wohnungslosenhilfe bis zur Migrantenmedizin, vom Frauenhaus bis zum Kirchencafé, von der Bahnhofsmission bis zur Mieterberatung, vom Wohnprojekt für psychisch Kranke bis zum Raum der Stille und und und. Die Wurzeln der Hoffnungsorte reichen bis in Jahr 1848 zurück.

Ein Mann steht an einem Podium
Ein schöner Abend bei den Hoffnungsorten in Hamburg

Damals gründete Johann Hinrich Wichern in Hamburg den Verein für Innere Mission, der seit damals Träger der Stadtmission ist. Die Hoffnungsorte inspirieren – so fruchtbar können Diakonie, Kirche und Stadt zusammenarbeiten: „Die Solidarität mit den Bedürftigen, egal ob arm oder reich, alt oder jung, Christ oder nicht“, prägt seit Wicherns Zeiten die Hoffnungsorte.“ „Zeiten des Populismus?“ weiterlesen

Hand in Hand gegen Rassismus

An diesem Juniwochenende sind viele Menschen in Bochum, München, Leipzig, Hamburg und Berlin auf die Straße gegangen und haben Menschenketten gegen Rassismus gebildet. Ich war in Berlin. Mehr dazu im Video.