Menschen mit Behinderung: Den eigenen Lebensweg bestimmen

Weg von der Fürsorge- und Sozialhilfe-Idee, hin zu einem modernen Recht auf gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit Behinderung: Dafür kämpft die Diakonie gemeinsam mit anderen Verbänden und zusammen mit Menschen mit Behinderungen schon seit Jahren. Das geplante Bundesteilhabegesetz ist ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung. Aber es birgt aber auch  Risiken neuer Benachteiligung.

Migrantenmedizin in Hamburg – Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherung

„Westend – hoffnungsorte hamburg“ bietet seit 2011 eine kostenlose Sprechstunde für Menschen ohne Krankenversicherung an – die Migrantenmedizin. Jeden Dienstag werden in Wilhelmsburg rund 20 Besucher von der sehr engagierten Leiterin Melanie Mücher und ihrem tollen Team aus Ärzten, Dolmetschern und Helfern kostenlos beraten und behandelt – ein wahrer Hoffnungsort. Die meisten dieser Menschen kommen aus Bulgarien und Rumänien.

Viele Migrantinnen und Migranten aus Osteuropa leben unter sehr prekären Bedingungen. „Migrantenmedizin in Hamburg – Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherung“ weiterlesen

Gespräch mit der Bundeskanzlerin zu Integration und Aufnahme

Zu einem Gespräch mit der Bundeskanzlerin traf ich mich heute mit anderen Vertreterinnen und Vertretern von gesellschaftlichen Gruppen, die sich bei der Aufnahmen und Integration von Flüchtlingen engagieren.  Dabei stimmten alle in einem Punkt überein: Wir stehen vor einer großen Herausforderung, die wir gemeinsam sehr wohl und sehr gut bewältigen können und zwar so, dass das eine Bereicherung für unser Land ist. Mehr dazu im Video.

Debatte über die Sterbebegleitung

Darf sterbenskranken Menschen auf Verlangen geholfen werden, aus dem Leben zu scheiden? Eine schwierige Frage, auf die es keine einfache Antwort gibt. Anfang November entscheidet der Bundestag über eine Neuregelung der Sterbehilfe.

Woher kommt die Gewalt in Flüchtlingsheimen? Was können wir tun?

Berichte über gewaltsame Auseinandersetzungen in Flüchtlingsunterkünften schrecken uns auf. Wie kommt es dazu? Die Flüchtlinge haben die Strapazen einer langen Flucht hinter sich, sind erschöpft oder traumatisiert. Viele Unterkünfte sind nur für den Notfall geeignet. So viele Menschen, zusammen auf engstem Raum, aus unterschiedlichen Kulturen, ohne Rückzugsmöglichkeit oder Privatsphäre. Es ist ein Wunder, dass da nicht noch mehr passiert.

Aber welche Wege zur Lösung gibt es und was ist jetzt zu tun? Neben der Suche nach Wohnräumen braucht es vor allem Zuversicht, Gelassenheit und vorausschauende Planung. Ich bin überzeugt: „Ja, wir schaffen auch das!“

Eine Welle des bürgerschaftlichen Engagements

Derzeit engagieren sich mindestens 100.000 Ehrenamtliche bundesweit in kirchlich-diakonischen Initiativen und Strukturen für Flüchtlinge. Sie sammeln Spenden, unterstützen die Erstaufnahmestellen, unterrichten Deutsch, bieten Freizeitaktivitäten an und begleiten die Flüchtlinge bei Behördengängen. Ihnen allen gilt mein besonderer Dank:

Weihnachten 2014: Auf der Suche nach einer Bleibe

In diesen Tagen der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest möchte ich an diese Menschen unter uns erinnern: die fliehen müssen, weil sie schrecklicher Gewalt ausgesetzt sind. Über 50 Millionen Menschen sind momentan weltweit auf der Flucht – so viele wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Ungefähr die Hälfte von ihnen sind Kinder und Jugendliche. Ihre Not fragt uns an.

Ein Ort, an dem sie aufgenommen werden, ist das Wohnheim Zeughofstr. des Diakonischen Werkes Berlin-Stadtmitte. Geleitet wird es von Christa Gunsenheimer. Welchen passenderen Platz kann es geben, um die Weihnachtsgeschichte lebendig werden zu lassen.