Ein Ort zum Festmachen

Besuch bei der Deutschen Seemannsmission Hamburg-Harburg e.V. – support of seafarers‘ dignity. Am Hamburger Hauptbahnhof werde ich sehr freundlich von Sozialpädagogin Juliane Pinkepank in der blauen Semmannsmissionsjacke und von Piet empfangen. „Ich bin Piet und Sie sagen bitte auch einfach Piet.“ Wir fahren über die Köhlbrandbrücke in eine andere Welt.

Herzlich und hilfsbereit sind die haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden im Clubraum.
Herzlich sind die Haupt- und Ehrenamtlichen im Clubraum.

Seit gut dreieinhalb Jahren arbeitet Piet ehrenamtlich im international seamen’s club „Duckdalben“ mitten im Hamburger Containerhafen. Mit vier Erdgas betriebenen Kleinbussen holen Piet und weitere 70 Ehrenamtliche jeden Tag über 120 Seeleute aus aller Welt direkt von ihren Schiffen in diesen einzigartigen Club, der täglich von 10.00 Uhr bis 22.30 Uhr für Sie geöffnet ist. „Wir Ehrenamtliche sind hier eine sehr bunte Crew von Ehrenamtlichen, zwischen 18 und 72 Jahre alt und bieten eine Mischung von A wie Arzt bis Z wie Zollbeamter“, erzählt Piet. „Ein Ort zum Festmachen“ weiterlesen

Soziale Arbeit mit Helm?

In diesen Tagen habe ich die vielfältige Arbeit der Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern in Begleitung von Landespastor Martin Scriba kennengelernt. Wieder bin ich vielen beeindruckenden und hoch engagierten Menschen begegnet, die unter teilweise schwierigsten Finanzierungsbedingungen eine unverzichtbare Arbeit leisten.

Jugendliche tüfteln im Maritimen Zentrum Frankenvorstadt an Modellbooten © Anieke Becker
Jugendliche tüfteln im Maritimen Zentrum Frankenvorstadt an Modellbooten © Anieke Becker

Im „Maritimen Zentrum Frankenvorstadt Stralsund“ finden besonders benachteiligte und schwer vermittelbare Jugendliche in dem Stadtteil, in dem sie leben Gehör, Beratung, Förderung und Ermutigung. Und nicht zuletzt finden sie Wege zu einer qualifizierten Beschäftigung. Ein Schreiner, der mit großem Herz und bemerkenswertem Engagement in seiner Freizeit neue attraktive Holzarbeiten für diese jungen Frauen und Männer austüftelt, gehört zu diesem Team. „Soziale Arbeit mit Helm?“ weiterlesen

„Etwas Sinnvolles machen …“

Am Freitag habe ich die Evangelischen Freiwilligendienste in Hannover besucht. Zweierlei hat mich besonders und nachhaltig beeindruckt:
Zum einen das hohe Engagement, mit dem Martin Schulze und Ute Giessecke-Trapp mit ihren Mitarbeitenden von Hannover aus die Begleitung von 45 Trägern und 13.246 Freiwilligen im Freiwilligen Sozialen Jahr und im Bundesfreiwilligendienst wahrnehmen.

Freiwilllig Engaierte bereichern unser Gemeinwesen mit ihrer Einsatzbereitschaft
Freiwilllig Engaierte bereichern unser Gemeinwesen mit ihrer Einsatzbereitschaft

Zum anderen die Begegnung und das Gespräch mit vier Jugendlichen, besser gesagt jungen Erwachsenen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert haben oder gerade absolvieren. Mit großer Begeisterung und viel Herzblut erzählten sie beim gemeinsamen Mittagessen von ihren Erfahrungen: „Zwischen unserem Dienstbeginn im Spätsommer bzw. Herbst 2013 und jetzt hat sich vieles – haben wir uns verändert. Im Dialog mit anderen konnten wir Einblicke in andere Lebenseinstellungen und -weisen bekommen, sind an unsere Grenzen gestoßen und über uns hinausgewachsen.“ „„Etwas Sinnvolles machen …““ weiterlesen